SHIPWRECK – TECH TOUR – MALTA 2020

Tec Wreck Week 2020
in Zusammenarbeit mit TrimixExplorer und Dive-Systems

Datum: 22.08. – 30.08.2020

Wir fahren vom 22.08.-30.08.2020 nach Malta zum Wracktauchen.

Mit unserem Boot inkl. Lift werden wir die bekanntesten Zerstörer, Schnellboote, U‐Boote und Kampfflugzeuge aus dem zweiten Weltkrieg betauchen. Die meisten Wracks liegen im Normoxic Bereich zwischen 45‐70m. Wir arbeiten hier mit der Tauchbasis DiveSystems zusammen. Die Basis verfügt über alle Gase und Leihausrüstung wie Stages, Doppelgeräte etc.

Hier ein Vorgeschmack der „Must Have“ Wracks der maltesichen Inseln:

Um el Faroud (38m).
Um El Faroud war ein 10.000‐Tonnen‐Tanker mit 116m Länge und 16m Breite. Nach einer Gasexplosion während der Wartungsarbeiten, bei der 9 Menschen ihr Leben verloren, wurde sie 1998 als künstliches Riff versenkt. 2004 bei einem Sturm ist die Um El Faroud in 2 Teile gebrochen. Innenraum mit Küche, Kantine und der Maschinenraum sind betauchbar.

HMS Stubborn (58m)
Die HMS Stubborn, ein S‐Klasse U‐Boot mit 66m Länge wurde operierte in der Nordsee, Biskaya und später setzte die Navy die Stubborn auch auf dem asiatischen Kriegsschauplatz ein. Am 30. April 1946 wurde sie vor Malta als Sonar‐Übungsziel versenkt. Sie ist in einem ausgezeichneten Zustand und steht fast aufrecht in ca. 45m bis 58m Tiefe und noch geöffneten Fluchtluken.

HMS Stubborn 2017 – 11bar.de – Stuart Acklam

HMS Southworld (70m)
Die HMS Southwold war ein britischer Zerstörer, der 1942 im Zweiten Weltkrieg auf eine Mine gelaufen ist. Das Bugteil ist der größere Teil und bis zum Maschinenraum, etwa 40 Meter lang und in einer Tiefe von fast 72 Metern. Das Heck ist ca. 65 Meter entfernt.

Le Polynesien (53‐70m) – 2 Tauchgänge
Le Polynesien war ein französisches Frachtschiff, das im ersten Weltkrieg gesunken ist. Es ist 152 m lang und liegt in einer Tiefe zwischen 53 m und 70 m. befindet sich auf 43 Metern, wo sich zwei Decksschiffe befinden, eines auf der Bugseite und das andere auf der Heckseite des Wracks. Es ist noch intakt, abgesehen vom Maschinenraum, der vom Torpedo beschädigt.

Le Poylnesien Wrack 2017 – 11bar.de – Stuart Acklam

Der Preis beinhaltet folgende Leistungen

– 6 Tage Tauchen
– 1 x Land- und 5x Bootstauchgänge (mit Aufzug für Tekkies)
– Transport von der Tauchbasis zum Hafen und zurück
– 3 ltr. CCR (Dil & O2) oder D12 Flaschen und Blei
– 2x 80 cuft Stages inkl. erste Gas Füllung (Bottom Bailout und Dekogas)
– Support an Board (shotline, decorig, o2, Briefings, notfall O2, etc. )

Preis: 840,- EUR

ACHTUNG: Eingeschränkte Kapazitäten

Voraussetzungen:
• minimal Normoxic Trimix Ausbildung
• Tauchtauglichkeitsuntersuchung
• Tauchversicherung zB. AquaMed oder DAN

Nicht enthalten:
– Flug und Transfers
– Übernachtung
– Sorb sowie weitere benötigte Gase neben der ersten Bail Out Füllung

Aktuelle Gas Preise: (unter vorbehalt)
– Sorb: 9,- EUR / Kilo (ACHTUNG: Eigene sorb mitzunehmen ist nicht erstattet)
– Oxygen: 0.01c / Liter
– Helium: 0,06c / Liter

Unterkunft & Flughafentransfer
Zusätzlich zur Tauchorganisation stellt das Tauchbasis auch individuelle Pakete zusammen, mit Flughafentransfer und verschiedenen Unterkünften wie Apartments mit Selbstverpflegung, Pensions- oder Hotelzimmer oder luxuriöse Villas mit Pool.


Heritage Malta Historic Wreck Sites

Besuchen die beste Heritage Historic Wracks auf Malta
Seit einigen Jahren werden vor den Küsten der maltesischen Inseln archäologische Unterwasserforschungen durchgeführt, bei denen das reiche Kulturerbe rund um die Inseln erforscht, kartiert und untersucht wird. Im Rahmen dieses Langzeitprojekts werden auch Untersuchungen an einer Vielzahl historischer Schiffs- und Flugzeugwracks durchgeführt, wie beispielsweise am Wrack der Phoenician, die vor 2.700 Jahren vor Gozo sank, dem ältesten Schiffswrack im Zentralen Mittelmeer.

Die maltesische Regierung, die sich ihrer Verantwortung gegenüber dem reichen kulturellen Erbe an Land und Unterwasser bewusst ist, hat mit der Ernennung der Underwater Cultural Heritage Unit (UCHU) eine Abteilung geschaffen, die speziell das Kulturerbe der Unterwasserwelt Maltas zur Aufgabe hat. Die Abteilung ist Teil von Heritage Malta, dem Amt für Kulturgeschichte, Sehenswürdigkeiten und Museen auf den Inseln.

Die UCHU hat jetzt ein Dutzend neue Schiffs- und Flugzeugwracks identifiziert und für kontrollierte und überwachte Tauchgänge freigegeben. Mit der Identifizierung und Festlegung dieser neuen archäologischen Unterwasserstätten soll in erster Linie der Schutz des einzigartigen historisch wertvollen Kulturerbes sichergestellt werden. Darüber hinaus wird mit der Freigabe neuer Wracks für geführte Tauchgänge das Angebot für Freunde des Tauchsports erweitert werden mit dem langfristigen Ziel, die maltesischen Inseln zur führenden Region für Tiefsee-Wracktauchen zu machen.

Folgende Wracks wurden jetzt für geführte Tauchgänge freigegeben:

  • Das Wrack des Doppeldeckers Fairey Swordfish aus dem Jahr 1934 liegt vor St. Julian‘s in 65m Tiefe. Skelett, Motor und Propeller des Flugzeugs sind erhalten.
  • Die HMS Olympus war ein U-Boot der Royal Navy. Sie liegt 7 Seemeilen vor Valletta in 115m Tiefe.
  • In 110m Tiefe liegt das Wrack der HMS Russell aus dem Jahr 1901 mit dem Kiel nach oben vor Valletta.
  • Das Wrack der HMS Southwold besteht aus zwei Teilen, die etwa 2,4 km vor Marsaskala Bay liegen. Der 40m lange Bug und das 28m lange Heck liegen 300m voneinander entfernt in rund 70m Tiefe.
  • Das Minensuchboot HMS Trusty Star sank 1942 rund 3 km vor St. Elmo (90m).
  • Die zweimotorige Junkers Maschine JU88 liegt in 55 m Tiefe vor Salina Bay.
  • Rund 12 Seemeilen vor Marsaskala sank 1916 die Schaluppe Nasturtium. Sie liegt in 67m Tiefe.
  • Der ORP Kujawiak (L72) war ein Zerstörer der polnischen Marine, der vor Valletta in 98m Tiefe liegt.
  • Das Schnellboot S-31 liegt in 65m Tiefe vor Valletta.
  • Die SS Luciston, ein britisches Dampfschiff aus 1890, sank während des Transports von Kohle aus Cardiff nach Malta vor Marsaxlokk in 95 m Tiefe.
  • Die SS Polynesian, ein 152 m langes Dampfschiff, wurde 1918 rund 3 km vor Marsaskala von einem deutschen U-Boot torpediert und liegt in 65 m Tiefe.